Autismus bleibt selten allein (Borderline)

  Hallo!!!

Heute geht es um Borderline. Eine der Krankheiten, die ich noch habe.

Mit 12 Jahren habe ich angefangen, mich selbst zu verletzen. Es war damals in der Schule

'Mode'. Wir haben uns in den Pausen getroffen und uns mit Zirkelnadeln verletzt. Ich habe gemerkt, dass es mir hilft bei meinem Selbsthass. Unter 18 Jahren wird die Diagnose " Borderline" nicht gestellt, weil es normal ist, sich in diesem Alter zu verletzen. Ich habe Depressionen und daraus wurden chronische Depressionen.

Ich habe mich immer schlimmer verletzt. Immer häufiger. Es wurde zur Sucht. Denn ich wollte mich unbedingt selbst zerstören. Ich hatte Selbstmordgedanken.

Erst mit 19 bei meinem 2. Klinikaufenthalt bekam ich dann die Diagnose.

Bei dem Klinikaufenthalt habe ich mich zum Ersten Mal so tief geschnitten, dass ich meine Ader sah und sah wie sie pulsierte.

Nun, viele werden sich jetzt  fragen, was Borderline ist und warum die Menschen versuchen, sich selbst zu zerstören. Hier eine kurze Erklärung:

In der Kindheit muss was traumatisches passiert sein, damit Borderline entstehen kann.

Kann der Mensch dies nicht verarbeiten, entsteht eine psychische Krankheit, wie z.B. Borderline.

Die Menschen entwickeln einen Selbsthass. Sie können sich selbst nicht akzeptieren.

Um mit Druck umgehen zu können, schneiden sie sich. Der Druck ist immer da. Manchmal schaffen es die Menschen sich nicht zu schneiden. Aber meistens ist der Druck so groß, dass man denkt, man würde von innen heraus zerreißen.

Man hasst sich so sehr, dass man sterben möchte.

Dazu kommen noch Panikattacken Dissoziieren.

Es ist eine tödliche Krankheit. Dennoch heilbar.

Freya Kison am 11.8.17 11:57

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PP / Website (11.8.17 12:17)
Wenn Menschen in ihrer frühkindlichen Entwicklung nicht das bekommen, was sie brauchen an Liebe und Zuwendung oder wenn darüber hinaus noch ein Missbrauch statfindet, der nicht unbedingt sexueller Natur sein muss, dann entsteht in der Seele eine undefinierbare Wute, eine Aggression oder Selbstagression, die ein ganzes Leben andauern kann.

Therapie kann nur helfen, mit sich und seiner Umwelt umzugehen. Borderliner sind sensibler, sie empfinden tiefer, sind schneller verletzt, aber sie freuen sich auch über jedes kleine Glück. Und ihr Befinden kann schnell umkippen: Sie sind immer auf der Grenze. Eben noch himmelhoch jauchzend und im nächsten Moment zu Tode betrübt. Da kann ein falsches Wort reichen.

Ich hab von meiner Mutter mehr Prügel erhalten als Mutterliebe und weiß, wovon ich rede. Ich bin dadurch nicht fähig zu längerfristigen Bindungen. Alles geht irgendwann schief. Aber ich versuche es immer wieder. Und es gelingt mir immer besser, weil ich aus meinem Fehlverhalten lerne.

Früher bin ich weggegegangen, um zurück geholt zu werden, um so Liebe zu erfahren. Heute bleibe ich. Das ist schon ein Erfolg.

Dir alles Liebe und Gute


Freya Kison (11.8.17 14:00)
Ich habe von meiner Familie Liebe und Zuwendung bekommen.
Borderline heißt nicht gleich,dass was in der Familie was falsch gelaufen ist. Ich habe eine sehr tolle Familie.
Bei mir war es psychischer und körperlicher Missbrauch in der Schule. Ich wurde jeden Tag psychisch fertig gemacht. Und fast jeden 2.Tag verprügelt.
Als ich 20 Jahre alt war wurde ich vergewaltigt von einem Tätowierer, dessen Laden immer noch geöffnet hat und erfolgreich ist.

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