Meine Asperger-Geschichte

Hallo,

Wie fange ich denn mal an?

Nun ja, ich denke, ich beginne mit meiner Geburt, denn ich kam mit dem Asperger Syndrom auf die Welt.

Was ist das?

Das Asperger Syndrom ist eine Form von Autismus, es wird durch Gene weitergegeben. Das Gen zu haben bedeutet nicht automatisch, das man es hat. Es ist eine 50:50 Chance, dass es aktiviert" wird.

Gehört man zu den 50% hat man im Gehirn zwei Gehirnstränge, die nicht, wie normalerweise, verbunden sind. Sie verlaufen parallel. Diese zwei Gehirnstränge sind unter anderm für das Zwischenmenschliche da.

Menschen mit dieser Behinderung sind im Zwischenmenschlichen eingeschränkt.

Sie verstehen andere Menschen nicht und die anderen Menschen sie nicht. Das führt dann zwangsläufig zu Mobbing.

Um die behinderten Menschen zu trainieren, gibt es viele Therapien.

 

So und jetzt zu mir:

Ich selbst war 5 Jahre in einer Autismus Therapie.

Auch positiv war, dass ich nur mit gesunden Kindern zu tun hatte und daran lernen konnte.

Ich wurde allerdings auch sehr schlimm gemobbt. Fast 10 Jahre.

So wie bei fast allen Aspergern kam bei mir Depressionen und Selbstverletzung dazu.

Die Depressionen wurden chronisch und aus der Selbstverletzung entwickelte sich Borderline.

Ich kam nicht mehr mit der Welt und mir klar.

Und ja auch Suizidgedanken beherrschten meinen Alltag. Bis vor 1 ½ Jahren.

Doch ich habe es einigermaßen im Griff.

Ich bin noch in Therapie und nehme Me.

Die Medikamente muss ich wahrscheinlich bis zum Ende meines Lebens nehmen.

bis bald

eure Freya 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9 Kommentare Freya Kison am 29.7.17 20:54, kommentieren

Freyas Vorstellung

 

 

Hallo!

Mein Name ist Freya Kison. Ich bin 23 Jahre alt und komme aus Braunschweig. In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ, zum Beispiel bastele, dekoriere und zeichne ich gerne. Außerdem mag ich es zu singen und Tanzen ist meine Leidenschaft. Das Tanzen würde ich gerne beruflich machen.

Ich bin mit dem Asperger Syndrom auf die Welt gekommen. Mit der Zeit kamen dann noch psychische Krankheiten wie Borderline und chronische Depressionen dazu. Ich lasse mich davon aber nicht unterkriegen und bin trotzdem eine lebenslustige junge Frau.

Ich arbeite bei der Lebenshilfe hier in Braunschweig. Nebenbei bin ich bei der Esistsocompany. Das ist Tanztheatergruppe. Wir haben regelmäßig Auftritte und sind in ganz Deutschland und sogar im Ausland unterwegs. Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, klickt einfach auf diesen Link:

http://www.lebenshilfe-braunschweig.de/kultur/esistsocompany/?L=0%27

Wenn ihr noch Fragen zu meiner Person habt, stellt sie gerne.

 

Liebe Grüße und bis bald

Freya Kison

Freya Kison am 17.7.17 14:34, kommentieren

Peters Hobby: Das Saxofonspielen

Hallo zusammen,

 

heute möchte ich Euch vom Hobby meines Mannes Peter erzählen.

 

Peter ist jetzt 52 Jahre alt und gesetzlich blind. Erwünschte sich immer noch neben seiner Modelleisenbahn ein zweites hobby.

Vor 3,5 Jahren enschied er sich dafür, Saxophon zu lernen. Dieses Instrument hat ihn schon immer begeistert. Er kaufte sich also ein Tenorsaxophon und versuchte sich erst einmal allein.

 

Aber schnell stellte er fest, dass das nicht so einfach ist.

 

Er meldete sich auch gleich bei einer Musikschule an und sagte auch, dass er blind sei. Damit hatte die Lehrerin, die zu peter ins Haus kam zum Unterricht kein Problem. Schwierig wurde es dann aber erst einmal, als es darum ging Lieder zu lernen. Die Lehrerin konnte nur nach Noten spielen und peter kann ja auf Grund der Fast-Blindheit keine Notenblätter mehr lesen. Was tun? Unter dem Fernsehlesegerät konnte er noch etwas lesen, aber das war zu langsam um dann auch zu spielen und es waren dann immer nur 2 Noten zu sehen und das Lesegerät zu bedienen und gleichzeitig Saxophon zu spielen, ging gar nicht.

 

Schließlich kamen die beiden auf die Idee, die noten auf ein Diktiergerät zu sprechen, Peter konnte es abhören, auswendig lernen und spielen. Dies war für das erste Jahr auch prima, denn die Lehrerin konnte so ganz ohne Noten nicht spielen und es Peter auch nicht so perfekt erklären.

 

Gerne wollte Peter aber auch musikalisch weiterkommen und nicht einfach nur Lieder runterspielen. Er hatte zwischenzeitlich einen ProfiMusiker kennengelernt, der auch Saxophonunterricht gibt.

 

So wechselte er die Schule und den Lehrer. Dies war ein richtiger und wichtiger Schritt.

Der neue Lehrer ist in der Lage Peter allein über das Gehör Lieder zu vermitteln und auch das gesamte Spiel zu verbessern. Dieser Lehrer war Gold wert und wir können nur jedem, der ein Instrument trotz Erblindung lernen möchte so einen  Lehrer wünschen.

 Bis bald

eure Dorothea und euer Peter  

 

Dorothea und Peter Kohlhaas am 17.7.17 11:24, kommentieren

Vorstellung Dorothea und Peter

Hallo,

bevor wir von unserem Leben und unseren Hobbys  hier im blog erzählen, wollen wir uns doch erst einmal vorstellen.

 

Wir sind das Ehepaar Peter und Dorothea Kohlhaas, Peter ist 52 Jahre alt und Dorothea ist 47 Jahre alt. Peter ist gesetzlich blind mit einem geringen Sehrest, Er hat die Zapfen-Stäbchen-Dystrophie. Dorothea ist seit 7 Jahren vollblind, hat Retinitis Pigmentosa, was die meisten als RP kennen. Doro hat auch seit fast 4 Jahren ein Netzhautimplantat.

 

Wir leben in einem  Kleinen Dorf in der Vulkaneifel, Dockweiler, was in der nähe von Gerolstein liegt, was vielen bekannt ist durch cden Gerolsteiner Sprudel.

 

Wir haben hier ein Haus mit großem Garten, was wir mit unseren 4 Hunden auch gut brauchen können.

 

Das Landleben ist auch nicht immer so einfach mit einem Handicap wie unserem, denn oft sind öffentliche Verkehrsmittel auch Mangelware.

 

Dorothea ist Justizangestelte und Peter ist Frührentner.

Wir reisen sehr gerne, Doro mag Hörbücher, Handarbeit, basteln und organisiert Treffen für ein Benutzerteam  des Netzhautimplantates, was sie hat. Peter hat eine Modelleisenbahn und spielt Saxophon.

 

Wir freuen uns, Euch aus unserem Leben hier etwas zu berichten.

Bis bald

Dorothea und Peter  

Dorothea und Peter Kohlhaas am 17.7.17 11:21, kommentieren

Meine Vorstellung

Hi.

Ich bin Alina und 15 Jahre alt. Wegen einer Tettraspastik kann ich nicht lange stehen oder  weit laufen 

Im Jahr 2009 wurde ich deshalb das erste Mal operiert. Die Ärzte und Therapeuten überzeugten meine Eltern damals von einem Rollstuhl und seitdem ist er mein Begleiter. Die ersten 6 Schuljahre bin ich auf eine ganz normale, behindertengerecht gebaute Schule gegangen. Meine Klasse hat mich gut angenommen und ich hatte immer Unterstützung von meiner Integrationshelferin. Freunde habe ich allerdings nicht wirklich gefunden. Nach der 6. bin ich dann auf eine Körperbehindertenschule gegangen, was eine riesige Umstellung war. Von da an gab es niemanden mehr der speziell für mich da war und die Leute dort wissen genau was ich kann, sie fordern mich.

Wenn ich mal nicht in der Schule bin lese ich sehr gerne, am liebsten Geschichten und Biographien von anderen Leuten mit Behinderung. Oder einfach wahre, realitätsnahe Geschichten. Meine Lieblingsdichterin, oder auch Poetryslammerin ist Julia Engelmann, denn mit ihren Texten kann ich mich fast immer identifizieren  Ansonsten spiele  ich oft mit meinem Hund. Er heißt Arak und ist ein Groenendael. Diesen Monat wird er 4. Als er noch kein Jahr alt war habe ich ihm das apportieren beigebracht, was er meist bereitwillig für mich tut. 

Meine Lieblingsserie ist übrigens der „ Club der roten Bänder“.  Ich bin über Facebook auf die Serien aufmerksam geworden und schaue sie seit der 1. Folge, denn sie zeigt dass man den Mut nie verlieren sollte und es immer etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Ein Traum von mir ist, die Darsteller der Serie einmal persönlich zu treffen.

Später möchte ich entweder Autorin oder Psychologin werden, aber so ganz sicher bin ich mir da noch nicht.

Wer weiß, was das Leben alles noch plant. 

 

Alina am 12.3.17 17:29, kommentieren