Mein Studium Teil 2: Wie läuft das Studium so?

Diese Frage wurde mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt: Von Freunden, meiner Familie, Bekannten und auch von den Lehrenden an der TH Köln. In diesem Blogbeitrag möchte ich versuchen, diese Frage ausführlich zu beantworten. Wenn ihr dennoch Fragen habt, zögert nicht und schreibt sie in die Kommentare.

 

 

 

Wie läuft ein typischer Tag ab?

 

Nachdem der Wecker mich aus dem Schlaf gerissen hat und ich mich fertig gemacht habe, mache ich mich auf den Weg zum

Hauptbahnhof. Dort angekommen steige ich in den Zug nach Köln und  habe dann  ca. 25 Minuten Zeit für mich, bevor ich am Kölner HBF ankomme. Am Kölner HBF lasse ich mir dann aber von der Bahnhofsmission helfen, weil es mir verdammt schwer fällt, den Weg runter vom Gleis und durch die Menschenmengen im Bahnhof zu finden. Diese  bringt mich dann zu einem bestimmten Treffpunkt, an dem mich meistens Helen, eine meiner Assistenten, abholt. Gemeinsam fahren wir dann zur TH, wo wir dann Sophia und Valentin treffen. Zu viert gehen wir dann in die entsprechenden Räume zu unserer ersten Veranstaltung. Das kann eine Vorlesung, eine Übung oder ein Laborpraktikum sein. Bei einer Vorlesung steht der Dozent vorne und erzählt euch einfach irgendetwas. Bei Übungen und Laborpraktika seid ihr selbst gefragt: Ihr dürft selbst etwas ausprobieren, Ideen entwerfen oder diskutieren.

Zwischen den Veranstaltungen haben wir dann mindestens 10 Minuten Pause. Es gibt aber auch Tage, an denen wir mehrere Stunden freie Zeit zur Verfügung hatten. An diesen Tagen gehen wir in die Mensa essen, lernen für die Uni oder setzen uns in den Park direkt vor der Uni, um das schöne Wetter zu genießen. Spätestens um 16:45 ist mein Tag dann zu Ende und ich mache mich zusammen mit Helen auf den Rückweg, welche mir dann hilft, den richtigen  Zug zu finden, bevor sich unsere Wege trennen.

 

 

Klappt das Studium trotz deiner Behinderung?

Ja!!!!! Aber natürlich ist bei mir einiges anders als bei anderen Studenten. Mit Sophia, Helen und Valentin habe ich drei Mitstudenten, die mir vor, während und nach der Uni assistieren. Aber was tun die drei eigentlich für mich?

1. Alle Dozenten schicken uns mehrere Tage vor ihren Lehrveranstaltungen ihre Präsentationen, damit meine Assistenten diese für mich aufbereiten können. Sie kopieren alle Texte in ein Worddokument, beschreiben Diagramme, Screenshots und Bilder und erstellen somit ein Abbild der Folien in Textform.Das ist nötig, da ca. 90% der Folien nicht barrierefrei sind. 

2. Sie helfen mir dabei, mich in der Uni zu orientieren: Räume finden, in der Mensa essen gehen…. Das ist alles nicht so einfach, wenn man nichts sieht. Aber auch ich arbeite an diesem Punkt, denn ich habe seit ein paar Wochen Mobilitätstraining in der Uni und um die Uni herum.

3. Wenn ich Fragen zum Stoff habe, etwas nicht verstehe oder mir nicht vorstellen kann, erklären sie mir während oder nach den einzelnen Veranstaltungen, worum es geht. Und das mit sehr viel Geduld!! Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es um Strukturen von Internetseiten, wichtige komplexe Grafiken oder ähnliches geht, dass man einfach sehen muss, um es zu verstehen.

4. Sie helfen mir dabei, Quellen etc. für Hausarbeiten, Referate usw. zu recherchieren, weil ich noch nicht mit den nötigen Hilfen wie einer Vorlesesoftware ausgestattet bin.

Aus meinen Assistenten sind mittlerweile auch gute Freunde geworden, mit denen ich auch privat ab und zu ganz gerne meine Zeit verbringe. Aber nicht nur dank meiner drei Assistenten klappt das Studium so gut, auch die Dozenten leisten einen großen Beitrag dazu. Sie schicken mir unaufgefordert und meist rechtzeitig die benötigten Materialien, lesen aber im Unterricht auch ggf. etwas vor, falls sie die Präsentation im Nachhinein noch einmal verändert haben. Außerdem gewährte mir eine Professorin eine Zeitverlängerung, als es um die Anfertigung einer Hausarbeit ging. Auch die Prüfungen in zwei Fächern (Datenbank-Recherche und Hypertext) durfte ich als mündliche Prüfung ablegen, während die anderen Studierenden sie als Klausur absolvieren mussten.  Außerdem wurde es mir erlaubt, Schildchen in Blindenschrift an den Räumen anzubringen, um diese  alleine auffinden und selbstständig identifizieren zu können. Wenn ich einmal eine Aufgabe nicht alleine lösen konnte, durfte ich mit einer meiner Assistenten zusammenarbeiten oder bekam eine Extraaufgabe. So gibt es zum Beispiel Programme, die nicht barrierefrei sind, die aber für die entsprechenden Aufgaben benötigt werden.  Bei den meisten Übungen oder Laborpraktika kam ich aber alleine klar, denn die meisten Websites waren (zumindest einigermaßen) barrierefrei. Falls in diesen Übungen dann doch mal etwas nicht klappte, konnte ich einfach Helen, Sophia oder Valentin ansprechen, die dann versuchten, mir weiterzuhelfen. Bei Fragen oder Problemen kann und konnte ich mich immer an alle Dozenten und die Behindertenbeauftragte der TH Köln wenden, die mir in der Regel auch sehr schnell antworten.

 

Und wie gehen deine Kommilitonen (Mitstudenten) mit dir und deinem Handicap um?

 

Eigentlich ganz normal. Naja, am Anfang - das haben mir zumindest Helen und Sophia erzählt - wurde ich zwar angeguckt wie ein Elien, aber mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt, dass da jemand mit Blindenstock durch die Gegend läuft. Neben meinen Assistenten gehört auch noch Jana zu unserer Uni-Clique. Jana kommt aus der selben Stadt wie ich, weshalb wir manchmal auch zusammen mit der Bahn zur TH fahren. Auch ein paar andere stoßen ab und zu zu uns und unterhalten sich mit mir. Aber zu den meisten aus meinem Jahrgang (wir sind ungefähr 60 Leute), hatte ich noch nicht so viel Kontakt. Manche bieten mir auch immer mal ihre Hilfe an, die ich dann auch gerne annehme.  Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Schließlich haben wir ja noch knappe zweieinhalb Jahre Zeit dazu, uns kennenzulernen.

 

Fazit und Ausblick

 

Ich bin mit meinem Studium bisher sehr zufrieden und bereue es nicht, diesen Studiengang gewählt zu haben. Man lernt vieles: Audios und Videos produzieren, Webseiten programmieren und gestalten, Texte schreiben und noch so einiges mehr. Außerdem habe ich die richtige Uni gewählt, denn dort wird alles versucht, um mir den Studienalltag zu erleichtern. Wie es in den nächsten Semestern weitergehen wird, weiß ich noch nicht. Es wird jedoch spannend werden, weil demnächst Fächer wie Webdesign und HTML/CSS dazukommen werden und da noch nicht klar ist, wie ich diese Dinge erlernen soll. Wer da Ideen hat, kann sich gerne melden. Aber einfach mal abwarten und Tee trinken!! Eins ist aber schon relativ sicher: Ich werde vermutlich ein bisschen länger studieren als die Anderen, denn ich habe einen leicht reduzierten Stundenplan, um mehr Zeit für die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Fächer zu haben.

 

Nun möchte mich aber noch bei einigen Leute bedanken, die mir dieses Studium überhaupt ermöglicht haben.

Danke Sophia, Helen und Valentin für eure Zeit und Mühe und euer Engagement. Ich bin froh euch kennengelernt zu haben und hoffe, dass wir auch nach dem Studium noch Kontakt haben werden.

Danke Frau Sohn, Frau Werner, Herr Scherfer, Frau Pieplow und natürlich auch an alle anderen Dozentinnen und Dozenten, denen ich bereits begegnet bin für Ihr Engagement, Ihre Unterstützung und dafür, dass Sie mich so berücksichtigen, wie Sie es tun.

Und danke an alle Kommilitonen aus meinem Jahrgang, die mit mir Zeit verbracht und sich gelegentlich meiner angenommen haben.

 

 

Bis bald

eure Carina

Carina am 17.7.17 14:50, kommentieren

Freyas Vorstellung

 

 

Hallo!

Mein Name ist Freya Kison. Ich bin 23 Jahre alt und komme aus Braunschweig. In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ, zum Beispiel bastele, dekoriere und zeichne ich gerne. Außerdem mag ich es zu singen und Tanzen ist meine Leidenschaft. Das Tanzen würde ich gerne beruflich machen.

Ich bin mit dem Asperger Syndrom auf die Welt gekommen. Mit der Zeit kamen dann noch psychische Krankheiten wie Borderline und chronische Depressionen dazu. Ich lasse mich davon aber nicht unterkriegen und bin trotzdem eine lebenslustige junge Frau.

Ich arbeite bei der Lebenshilfe hier in Braunschweig. Nebenbei bin ich bei der Esistsocompany. Das ist Tanztheatergruppe. Wir haben regelmäßig Auftritte und sind in ganz Deutschland und sogar im Ausland unterwegs. Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, klickt einfach auf diesen Link:

http://www.lebenshilfe-braunschweig.de/kultur/esistsocompany/?L=0%27

Wenn ihr noch Fragen zu meiner Person habt, stellt sie gerne.

 

Liebe Grüße und bis bald

Freya Kison

Freya Kison am 17.7.17 14:34, kommentieren

Peters Hobby: Das Saxofonspielen

Hallo zusammen,

 

heute möchte ich Euch vom Hobby meines Mannes Peter erzählen.

 

Peter ist jetzt 52 Jahre alt und gesetzlich blind. Erwünschte sich immer noch neben seiner Modelleisenbahn ein zweites hobby.

Vor 3,5 Jahren enschied er sich dafür, Saxophon zu lernen. Dieses Instrument hat ihn schon immer begeistert. Er kaufte sich also ein Tenorsaxophon und versuchte sich erst einmal allein.

 

Aber schnell stellte er fest, dass das nicht so einfach ist.

 

Er meldete sich auch gleich bei einer Musikschule an und sagte auch, dass er blind sei. Damit hatte die Lehrerin, die zu peter ins Haus kam zum Unterricht kein Problem. Schwierig wurde es dann aber erst einmal, als es darum ging Lieder zu lernen. Die Lehrerin konnte nur nach Noten spielen und peter kann ja auf Grund der Fast-Blindheit keine Notenblätter mehr lesen. Was tun? Unter dem Fernsehlesegerät konnte er noch etwas lesen, aber das war zu langsam um dann auch zu spielen und es waren dann immer nur 2 Noten zu sehen und das Lesegerät zu bedienen und gleichzeitig Saxophon zu spielen, ging gar nicht.

 

Schließlich kamen die beiden auf die Idee, die noten auf ein Diktiergerät zu sprechen, Peter konnte es abhören, auswendig lernen und spielen. Dies war für das erste Jahr auch prima, denn die Lehrerin konnte so ganz ohne Noten nicht spielen und es Peter auch nicht so perfekt erklären.

 

Gerne wollte Peter aber auch musikalisch weiterkommen und nicht einfach nur Lieder runterspielen. Er hatte zwischenzeitlich einen ProfiMusiker kennengelernt, der auch Saxophonunterricht gibt.

 

So wechselte er die Schule und den Lehrer. Dies war ein richtiger und wichtiger Schritt.

Der neue Lehrer ist in der Lage Peter allein über das Gehör Lieder zu vermitteln und auch das gesamte Spiel zu verbessern. Dieser Lehrer war Gold wert und wir können nur jedem, der ein Instrument trotz Erblindung lernen möchte so einen  Lehrer wünschen.

 Bis bald

eure Dorothea und euer Peter  

 

Dorothea und Peter Kohlhaas am 17.7.17 11:24, kommentieren

Vorstellung Dorothea und Peter

Hallo,

bevor wir von unserem Leben und unseren Hobbys  hier im blog erzählen, wollen wir uns doch erst einmal vorstellen.

 

Wir sind das Ehepaar Peter und Dorothea Kohlhaas, Peter ist 52 Jahre alt und Dorothea ist 47 Jahre alt. Peter ist gesetzlich blind mit einem geringen Sehrest, Er hat die Zapfen-Stäbchen-Dystrophie. Dorothea ist seit 7 Jahren vollblind, hat Retinitis Pigmentosa, was die meisten als RP kennen. Doro hat auch seit fast 4 Jahren ein Netzhautimplantat.

 

Wir leben in einem  Kleinen Dorf in der Vulkaneifel, Dockweiler, was in der nähe von Gerolstein liegt, was vielen bekannt ist durch cden Gerolsteiner Sprudel.

 

Wir haben hier ein Haus mit großem Garten, was wir mit unseren 4 Hunden auch gut brauchen können.

 

Das Landleben ist auch nicht immer so einfach mit einem Handicap wie unserem, denn oft sind öffentliche Verkehrsmittel auch Mangelware.

 

Dorothea ist Justizangestelte und Peter ist Frührentner.

Wir reisen sehr gerne, Doro mag Hörbücher, Handarbeit, basteln und organisiert Treffen für ein Benutzerteam  des Netzhautimplantates, was sie hat. Peter hat eine Modelleisenbahn und spielt Saxophon.

 

Wir freuen uns, Euch aus unserem Leben hier etwas zu berichten.

Bis bald

Dorothea und Peter  

Dorothea und Peter Kohlhaas am 17.7.17 11:21, kommentieren

Mein Studium Teil 1: Die Suche nach den richtigen Assistenten und Hilfsmitteln

Hallo,  

 

sorry, dass ihr so lange nichts mehr von mir gehört habt, aber wie ihr wisst, studiere ich seit April Online-Redakteur an der TH Köln. Das Studium hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen, mehr als gedacht. Deshalb komme ich auch erst jetzt dazu, euch von meinem 1. Semester als Studentin zu berichten.

 

Bevor ich mich jedoch ins Studium stürzen konnte, brauchte ich entsprechende Hilfsmittel - sowohl menschliche als auch technische. Deshalb setzte ich mich Anfang Februar mit der Uni und verschiedenen Hilfsmitteln zusammen, um meinen Bedarf zu ermitteln. Letztendlich kam heraus, dass vor allem eine Vollzeitassistenz wichtig sei, da im Studiengang mit sehr vielen grafischen Elementen wie Screenshots gearbeitet wird. Außerdem wurde eine umfangreiche technische Ausstattung beantragt, die unter anderem einen Punktschriftdrucker, eine neue Braillezeile, ein portables Vorlesesystem mit Kamera und einen Scanner beinhaltete. Die Assistenz wurde mir zum Glück sehr schnell und recht problemlos genehmigt, während die Genehmigung meiner Hilfsmittel leider immer noch auf sich warten lässt. Aber wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben. Die ganze Beantragung an sich ist eine ganz neue Geschichte, die ich euch ggf. einmal an anderer Stelle erzählen werde.

Die richtigen technischen Hilfsmittel zu finden, war nicht so schwer: Ich ließ mir von verschiedenen Firmen die Produkte vorführen, die sie in ihrem Sortiment haben und forderte dem entsprechend Angebote an, die ich beim Kostenträger einreichte. Aber wie sollte ich Leute finden, die sich als Studienassistenz eigneten. Doch da hatte die TH Köln eine gute Idee: Ich verfasste eine Art Aufruf an die anderen Erstsemester,  in dem ich erklärte, dass ich blind bin und deshalb eine Studienassistenz benötige. Dieser Aufruf wurde dann an den Tagen der Einschreibung an alle zukünftigen Online-Redakteur "Ersties" verteilt und ihnen kurz vor Studienbeginn auch noch mal per Mail zugeschickt. Am Tag der Einschreibung checkte ich regelmäßig mein E-Mail-Postfach. Ich war sehr neugierig, ob und wenn ja wer sich da melden würde. Und tatsächlich erhielt ich am Nachmittag  eine Mail von einer Sophia. Sie schrieb, dass sie nächste Woche 21 werde und mir gerne helfen würde. Ich antwortete ihr sofort und schlug vor, einmal zu telefonieren, um sich besser kennenzulernen und alles Wichtige zu besprechen. Dieser Tag war auch bald gekommen. Dass wir uns gut verstanden, konnte man schon allein daran sehen, dass wir über eine Stunde telefonierten und nicht nur über das bevorstehende Studium quatschten. Aber ich hatte Zweifel, ob eine Assistentin ausreichen würde und befürchtete, dass sich niemand mehr melden würde. Doch dann, knapp zwei Wochen vor Studienbeginn bekam ich noch eine weitere Mail. Diesmal schrieb mir eine Helen, 22 Jahre alt. Sie gratulierte mir zur Zulassung und stellte sich auch als meine Assistentin zur Verfügung. Auch wir telefonierten lange und unterhielten über diverse Dinge. Kurz vor Studienbeginn fand dann auch noch ein gemeinsames persönliches Treffen statt, bei dem wir uns alle persönlich kennenlernten und uns austauschten. Ich war verdammt froh am ersten Tag nicht alleine in der Uni zu sein, denn ich hätte sonst nicht gewusst, was ich tun sollte.

 

Doch die nächste Schwierigkeit ließ nicht lange auf sich warten: Da die beiden Mädels leider nicht meinen gesamten Assistenzbedarf abdecken - sie studieren ja auch - brauchten wir noch eine weitere Person.  Deshalb überlegten wir fieberhaft, wo und wie wir noch jemanden für unser Team auftreiben konnten. Irgendwann sprachen Helen und Sophia einfach mal Valentin an, einen Kommilitonen (Mitstudenten) von uns, der gern die Zeit mit uns verbrachte. Nach ein bisschen Überlegen stimte er zu und stieß im Juni zu unserem Team dazu.

Seit diesem Moment machen wir zu viert die Th Köln unsicher und unterstützen uns gegenseitig bei unserem Studium.

 

Wie das Studium an sich genau abläuft und wie mir mein Assistenzteam den Unialltag erleichtert, dass erfahrt ihr morgen im nächsten Beitrag.

 

Bis ganz bald

eure Carina     

Carina am 16.7.17 19:23, kommentieren