6. Dezember

1. An  den Nikolaus

 

Sehr geehrter Nikolaus,
ich lad´ dich ein in unser Haus
Bring´ mir viele schöne Sachen,
die mein Leben leichter machen

Ein Schlüsselbund, das nicht verschwindet,
ein Schlips, der ganz von selbst sich bindet

Ein Auto, das nicht stehenbleibt,
ein Füller, der alleine schreibt

Verwandte, die mich nie besuchen,
kalorienlosen, leckeren Kuchen

Eine heile Blumenvase,
keine Haare in der Nase

Weiße Wäsche, glatt und trocken,
das fehlende Stück für ein gleiches Paar Socken

Ein Wasserhahn, der nicht mehr tropft,
ein Abfluss, der niemals verstopft

Einen Chef, der freundlich ist,
nen´ Hund, der keine Zeitung frisst

Ein Paar immer saubere Schuhe,
an Wochenenden meine Ruhe

Einen immer grünen Garten,
fürs Fußballspiel zwei Eintrittskarten

Starke Nerven, viel Humor,
ab und zu ein taubes Ohr

Rücksicht, Einsicht und Geduld,
denn manchmal bin ich selbst dran schuld

 

 

2. Vertretung für den Nikolaus

 

Es kam zu mir der Osterhase
mit einer schlimm verschnupften Nase
und wenn man´s auch kaum glauben kann
er hatte schwarze Stiefel an
´ne rote Jacke trug er auch
über seinem dicken Bauch
was ist geschehen, was ist passiert?
fragte ich ihn ganz verwirrt
hab´ mit dem Nikolaus gesprochen
er hat sich ein Bein gebrochen!
nun muss ich ihn heut´ vertreten
er hat mich darum gebeten
so wenn du heute Nacht entdeckst
dass dem Nikolaus ein Schwänzlein wächst
dass er hoppelt und nicht geht
auf Möhren statt Kakao besteht
dann ist es nicht der Nikolaus
der Osterhase hilft ihm aus

 

Verfasser unbekannt am 6.12.17 20:33, kommentieren

5. Dezember

Das Honigkuchenherz

Vor der Bude vorm Zuckerbäcker stand
der Opa mit seinem Enkelkind an der Hand.
Fritzchen wählte nach langem Suchen
ein großes Herz aus Honigkuchen.
Nun ging der Opa mit Fritzchen die Runde.
Es dauerte schon eine ganze Stunde.
Und vor jeder Bude blieb Fritzchen stehen.
überall gab es Neues zu sehen.
Da sagte er ganz leise "Opilein,
Opa, ich muss mal bloß ganz klein."
Tatsächlich sagte der Opa, der Gute,
"komm, Fritzchen, geh hinter die Bude."
Fest in der Hand den Honigkuchen
ist Fritzchen vorn das Knöpfchen zu suchen.
Der kalte Wind pfiff ihm um die Ohren.
Die Fingerchen waren schon steif gefroren.
Deshalb traf er auch einige mal
den Honigkuchen mit seinem Strahl.
Der kleine Fritz merkte es gleich,
der Honigkuchen wurde weich.
Dann sagte er ohne Unterlass:
"Opa, mein schönes Herz ist nass."
da ging der Opa, der einzig gute,
mit Fritzchen zurück an die Zuckerbude.
Und stillte nun den großen Schmerz
mit einem neuen Honigkuchenherz.
nun hatte er zwei Herzen und es war ihm klar,
davon eines nicht in Ordnung war.
Doch Fritzchen wollte sich damit nicht befassen
und dieses den Opa entscheiden lassen.
Der Opa wusste auch hier in der Tat
gleich schnell wieder einen guten Rat.
"Weißt Du, mein Junge, das machen wir so,
das schenkste der Oma, die tunkt sowieso."

 

Verfasser unbekannt am 5.12.17 22:34, kommentieren

4. Dezember

Schneemänner aus Pfeffernüssen

 

Ihr braucht:

- 3 weiße Pfeffernüsse

- einen großen Prinzenrollenkeks

- einen Zuckerkringel

- einen Dominostein

- Lebensmittelfarbe

- Schokolade o.ä. zum verzieren

- Puderzucker

- Wasser

- Zitronensaft

- einen Zahnstocher

 

So geht’s:

1. Den Puderzucker mit ein bisschen Zitronensaft und  ein bisschen Wasser zu einer dickflüssigen, klebrigen Masse verrühren.

2. Mit dem Zahnstocher zuerst die drei Pfeffernüsse und dann den Zuckerkringel und den Dominostein durchbohren.  Die Pfeffernüsse sind der Körper und der Kopf des Schneemanns, der Zuckerkringel und der Dominostein der Hut.

3. Den Prinzenrollenkeks auf einer Seite mit Zuckerguss bestreichen und den Schneemannkörpe  r darauf drücken.

4. Anschließend den Schneemann nach Belieben mit Lebensmittelfarbe, Schokolade oder anderer süßer Deko verzieren (Augen, Knöpfe, Schal etc.).  

5. Jetzt nur noch trocknen lassen, einpacken und verschenken. Oder einfach selber aufessen.

 

 

Carina am 4.12.17 20:08, kommentieren

3. Dezember

Hallo zusammen,

vielleicht wollt ihr ja euren Blindenführhunden, Assistenzhunden oder euren tollen Familienhunden etwas zu Weihnachten schenken. Falls ja, habe ich hier eine tolle Idee für euch:


einfaches geflochtenes Hundespielzeug


 


MATERIAL:


- Stoffreste


- eine Schere, um den Stoff zu schneiden


- Nadel und Faden, wenn die Stoffstücke nicht lang genug sind


 


HERSTELLUNG:


1. Zuerst den Stoff in ca. 10 cm breite Streifen schneiden.


2. Wenn das Stück kürzer als 80cm ist, dann muss man mehrere kleine Stücke aneinander Nähen.


3. Die Maße sind für große Hunde, wie Golden Retriver, Schäferhund, Dalmatiner, Labrador  o.ä. Bei kleineren Hunden kann man in der Länge und Breite einfach die Hälfte nehmen.


4. Für ein dünnes Spielzeug benötigt ihr 3 Stoffstreifen und für ein dickes Spielzeug benötigt ihr 6 oder 9 Stoffstreifen.


5. Dann nehmt ihr die Stoffstreifen und knotet sie zusammen. Der Knoten muss ca. 3–4 Finger breit vom Ende des Stoffstücks entfernt sein.


6. Danach flechtet ihr einen normalen Zopf.


7. Am unteren Ende müsst ihr wieder ein Knoten machen. Dieser Knoten muss wieder ca. 3-4 Finger breit vom Ende entfernt sein.


 


Ich wünsche euch und euren Wuffis viel Spaß mit dem Spielzeug.


Außerdem wünsche ich euch allen einen schönen ersten Advent.

bis bald,

eure Lisa  


 

 

Lisa am 3.12.17 18:31, kommentieren

2. Dezember

Sonntag, 1.Advent 10.00 Uhr. In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich
Rentnerin Erna B. durch Ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der
Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren.
Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10.14 Uhr. Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die
provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der
Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im
Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im
besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19.03 Uhr. Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert
der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den
Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20.17 Uhr. Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer
Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres
Obstgartens, ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen
verwirrt mit dem Nestbau.

20.56 Uhr. Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits
einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem
Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis, das zu den
leistungsstärksten Europas zählt. Die 40m Fassade eines angrenzenden
Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten
stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

21.30 Uhr. Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Suttrup-Höcklage
verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21.50 Uhr. Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190
Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die
tiefhängende Wolkendecke.

22.12 Uhr. Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und
sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg.
Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney
versehentlich in der mit 3.000 bunten Neonröhren geplasterten Garagenzufahrt
der Bäckerei Bröhmeyer gelandet.

22.37 Uhr. Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße
Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die
Experten in Houston sind ratlos.

22.50 Uhr. Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks
Sottup-Höcklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350
Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23.06 Uhr. In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin
Bettina U. und erfreut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um
genau 23.12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23.12 Uhr und 14 Sekunden. In die plötzliche Dunkelheit des gesamten
Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks
Sottup-Höcklage wie ein Donnerhall. Durch die stockfinsternen Ortschaften
irren verwirrte Menschen, Menschen wie Du und ich, denen eine Kerze auf dem
Adventskranz nicht genug war.

 

Verfasser unbekannt am 2.12.17 14:16, kommentieren